150 Prozent Steigerungen bei den MAP-FörderanträgenBis zum 15. Mai des aktuellen Jahres wurden mehr als 50.000 MAP-Förderanträge für eine Ökoheizung bewilligt. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) meldet, ging es bei etwa der Hälfte der Anträge um eine Holzfeuerung.

Endlich auf dem richtigen Weg in Sachen Wärmewende?

In Sachen Wärmewende gibt es positive Zahlen zu vermelden. So ließ sich im aktuellen Jahr 2020 im Vergleich zum Zeitraum des Vorjahres eine Steigerung der Antragszahlen für das Marktanreizprogramm (MAP) sowie der KfW-Programme um 150 Prozent verzeichnen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) konnte bis Mitte Mai 2020 über 22.000 MAP-Förderanträge für eine Holzheizung positiv bescheiden. Zusätzlich wurden Zuschüsse von Seiten des Staates für mehr als 9.000 Solaranlagen und beinahe 19.000 Wärmepumpen gewährt. Dies ist das Ergebnis einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage seitens der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Demzufolge nimmt moderne Holzenergie nicht nur in Sachen bewilligter Anträge einen Spitzenplatz ein, sondern auch hinsichtlich Klimaschutzpotenzial mit einer Kohlendioxideinsparung von rund 245.000 Tonnen.

Freude auch beim DEPV über die gesteigerte Zahl an Förderanträgen

Auch beim DEPV freut man sich über steigende Zahlen bei den MAP-Förderanträgen. So sieht man dort die Bestätigung, dass Verbraucher die Weichenstellung seitens der Politik getreu dem Motto „Weg vom Öl“ zu schätzen wissen. Beinahe die Hälfte sämtlicher Förderzusagen gründet im laufenden Jahr auf dem Austausch einer Ölheizung. Beim DEPV sieht man die seit Beginn des Jahres deutlich verbesserten Förderbedingungen des Bundes für den Einbau moderner Holzfeuerungen als einen wichtigen Schritt in Sachen Energiewende auf dem Wärmemarkt. Allerdings gibt der DEPV zu bedenken, dass es mehr Heizungsbaubetriebe geben müsse, die eine Fortbildung zum Pelletsfachbetrieb in Anspruch nehmen müssten, um den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu beschreiten.